
Vier Tage später können wir zwar überzeugend reden - aber immer noch nicht aufhören. Die Teamleiterinnen und Teamleiter haben ihr Bestes gegeben und uns Schritt für Schritt an das Präsentieren und Argumentieren herangeführt. Die Seminareinheiten wurden durch vielfältige Lernmethoden und Aufgaben abwechslungsreich gestaltet und wirkten dadurch auch in der kurzen Zeit sehr effektiv. Wir lernten, selbstbewusst aufzutreten, frei zu sprechen und weniger nervös zu sein.
Wer dachte, er könne sich unauffällig im Hintergrund halten, wurde spätestens jetzt eines Besseren belehrt.
Am letzten Abend fand schlussendlich unser großer Präsentationsabend statt - das, worauf wir eigentlich größtenteils hingearbeitet hatten. Auch wenn es zunächst unmöglich erschien, haben wir innerhalb eines Vorbereitungstages etwas Großartiges auf die Beine stellen können. Etwas, worauf nicht nur unsere Eltern oder Lehrer stolz waren, sondern auch wir selbst.
Mal abgesehen davon, wie hilfreich das Seminar für uns war, hat es meiner Meinung nach die Stufe vor allem zusammengeschweißt. Die vorab aufgestellten Gruppen haben uns Schülerinnen und Schülern natürlich zunächst gar nicht gefallen, aber dadurch haben wir uns noch einmal anders kennengelernt und etwas geteilt, was uns nun keiner mehr nehmen kann.
Und eines wurde schnell klar: Still zu sitzen und zuzuhören gehörte nicht unbedingt zu unseren größten Stärken. Jedoch haben wir alle das Teetrinken für uns entdeckt.
(Noemi Schwickerath, MSS 11)