Bonjour Strasbourg! Rückbesuch am Lycée Jean Rostand

Nach dem Wochenende ging der Frankreichaustausch in die zweite Runde: Beim Rückbesuch am Lycée Jean Rostand entdeckten unsere Schülerinnen und Schüler Straßburg, lernten den französischen Schulaltag und beschäftigten sich mit der Bedeutung Europas. 

Teil 2: Schon in der folgenden Woche machten wir uns auf den Weg nach Straßburg. Dort angekommen, fuhren wir gemeinsam zum Lycée Jean Rostand, wo wir mit einem Buffet erwartet wurden.

Anschließend wurden wir durch die Schule geführt. Bei einer Schule mit über 2.000 Schülerinnen und Schülern und mehreren Gebäuden gab es einiges zu sehen. Besonders gut gefiel mir ein Bereich im Hauptgebäude mit runden Sitzgelegenheiten, auf denen sich die Schülerinnen und Schüler vor der Schule, in den Pausen oder in Freistunden treffen konnten. Uns fiel auf, wie gemeinschaftlich diese Sitzmöglichkeiten aufgebaut waren. Auch sonst war die Schule sehr modern und hatte zum Beispiel eine Turnhalle mit eigener Kletterwand.

Danach gingen wir in die Stadt und starteten eine Stadtrallye. Wir bekamen ein Bild, dessen Standort wir herausfinden und anschließend aus der gleichen Perspektive fotografieren sollten. So landeten wir unter anderem im alten Viertel „Petite France“. Weitere Aufgaben beschäftigten sich mit der Geschichte der Stadt und dem Storch, dem Wappentier Straßburgs.

Am nächsten Tag besuchten wir den Unterricht unserer Austauschpartner und bekamen so einen Einblick in den französischen Schulalltag. Auch in der Mensa konnten wir erleben, wie der Schulalltag am Lycée aussieht. Abends trafen wir uns zum gemeinsamen Flammkuchenessen.

Neben einer weiteren Wanderung gehörte besonders der Besuch des Europäischen Parlaments zu den interessanten Programmpunkten. Wir bekamen eine Führung und durften sogar einen Sitzungssaal besichtigen. Diesen einmal in echt zu sehen, war sehr beeindruckend. Auch das Gebäude selbst mit seinen modernen Innenräumen gefiel mir sehr gut. Anschließend besuchten wir das „Lieu d’Europe“. Dort bekamen wir Quizbögen und konnten selbstständig Informationen über Europa erarbeiten.

Zurück in der Schule hatten wir mit unseren Austauschpartnern eine Abschlussreflexion. Auf Post-its schrieben wir unsere schönsten Erinnerungen und Dinge, die wir während des Austauschs gelernt hatten. Zusätzlich führten wir Interviews mit jüngeren Schülerinnen und Schülern, um Schulen und das Leben in Frankreich und Deutschland miteinander zu vergleichen.

Am letzten gemeinsamen Tag hatten wir noch etwas Freizeit und fuhren anschließend in ein schönes Viertel Straßburgs. Auf dem Weg zur Bowlinghalle liefen wir durch einen großen Park, der mir besonders gut gefiel. Wir kamen an Pavillons, Seen und kleinen Wasserfällen vorbei. Der anschließende Bowlingabend machte viel Spaß und war ein schöner Abschluss der gemeinsamen Zeit.

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle am Gare Centrale. Diesmal fiel der Abschied für manche schwer und es flossen auch ein paar Tränen. Danach machten wir uns auf den Rückweg nach Trier.

Insgesamt kann ich sagen, dass diese Zeit unvergesslich war. Es war mein erster Austausch und ich wurde nicht enttäuscht. Ich fand das Programm sehr gut gestaltet, sodass es nicht langweilig, sondern interessant und aufregend war. Ich bin dankbar, die Möglichkeit für eine solche Erfahrung gehabt zu haben.

(Clara Wiele, MSS)

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