Frankreichaustausch 2026: Bienvenue à Trèves

Zum Schuljahresbeginn blicken wir zurück auf einen besonderen Höhepunkt des vergangenen Schuljahres: unseren Austausch mit dem Lycée Jean Rostand in Straßburg. Ein Erfahrungsbericht gibt Einblicke in eine abwechslungsreiche Woche voller gemeinsamer Aktivitäten und neuer Eindrücke. 

Ende April war es endlich so weit: Wir empfingen unsere französischen Gäste am Trierer Hauptbahnhof. Vor der Ankunft war die Aufregung natürlich groß: Wie ist mein Austauschpartner oder meine Austauschpartnerin? Werden wir uns verstehen? Nach der Begrüßung war die erste Anspannung aber schnell verschwunden und wir fuhren gemeinsam mit unseren Gästen nach Hause.

Am nächsten Morgen begann das gemeinsame Programm am FWG mit einem Frühstücksbuffet und einer Kennenlernrunde. Dabei saßen sich immer eine französische und eine deutsche Person gegenüber und stellten sich gegenseitig Fragen in der jeweils anderen Sprache. Anschließend zeigten wir unseren Gästen die Schule und nahmen sie mit in den regulären Unterricht, sodass sie einen Einblick in unseren Alltag bekamen.

Nach dem Mittagessen in der Stadt trafen wir uns am Hauptmarkt zu einem Gruppenprojekt. Dabei sollten wir Leute über Trier interviewen und die Gespräche aufnehmen. Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung. Am Abend trafen wir uns noch gemeinsam auf dem Petrisberg zum Volleyballspielen und Grillen und hatten so einen sehr schönen ersten gemeinsamen Abend.

Der nächste Tag wollte unsere Grenzen testen, denn wir waren wandern. Mit dem Zug ging es in die Calmont-Region und das Wetter war traumhaft. Der Weg führte an Felswänden entlang und über Leitern und bot eine fantastische Aussicht. Vor allem der letzte steile Anstieg war ziemlich anstrengend. Oben angekommen, wurden wir dafür mit einer tollen Aussicht und einem Buffet belohnt.

Am Mittwoch besuchten unsere Austauschpartner noch einmal den Unterricht und wir arbeiteten an unseren Projekten weiter. Danach trafen wir uns bei bestem Wetter auf dem Petrisberg zum Volleyballspielen. Am Abend stand bereits unser gemeinsames Abschiedsessen an. Dabei spielten wir unter anderem Spiele, was in verschiedenen Sprachen gar nicht so leicht, aber trotzdem sehr lustig war.

Am letzten Vormittag trafen wir uns noch einmal in der Schule und besprachen die Ergebnisse unserer Projekte. Dabei ging es beispielsweise darum, was typisch für Trier ist, was man in Trier und Umgebung unternehmen kann oder welche Wörter es nur auf „trierisch“ gibt. Außerdem stellten wir Sehenswürdigkeiten wie die Porta Nigra und die Kaiserthermen in der jeweils anderen Sprache vor. Zum Abschluss konnten unsere französischen Gäste ihre Eindrücke der Woche schildern.

Als mittags die Koffer abgeholt wurden, fiel der Abschied noch nicht allzu schwer, denn wir wussten, dass wir uns schon in der darauffolgenden Woche wiedersehen würden. Insgesamt war die erste Woche ein voller Erfolg. Das Wetter war perfekt, das Programm hat mir sehr gut gefallen und besonders schön fand ich, dass wir auch unter uns Schülerinnen und Schülern viel gemeinsam unternommen haben.

(Clara Wiele, MSS 11)

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