
Uns Schülerinnen und Schülern wurde zunächst ein realer, schwerer Verkehrsunfall aus der Region vorgelegt, den wir in Gruppen erarbeiteten. Durch das Zusammenführen der einzelnen Informationen rekonstruierten wir den Unfallhergang und stellten Vermutungen zu möglichen Ursachen auf.
Nach dieser eher sachlichen Auseinandersetzung berichteten zwei Polizeibeamte, die damals als erste am Unfallort eingetroffen waren, von ihren persönlichen Erfahrungen. Ihre Schilderungen wirkten auf uns sehr eindringlich und emotional. Besonders bewegend war die Tatsache, dass es sich bei den Verunfallten um Jugendliche bzw. junge Erwachsene handelte, also Menschen in unserem Alter, deren Leben sich durch den Unfall drastisch veränderte. Unterstützt wurden die Berichte der Beamten durch Fotos vom Unfallort, die die Tragik der Situation zusätzlich verdeutlichten.
Im Anschluss hielt ein Polizeiseelsorger einen Vortrag über den Umgang mit sogenannten Grenzsituationen. Neben den präventiven Absichten der Veranstaltung, uns unsere Verantwortung im Straßenverkehr bewusst zu machen, wurden auch Situationen angesprochen, die unausweichlich sind und jeden Menschen treffen können. Entscheidend ist daher der Umgang mit solchen Grenzsituationen. Es gilt, sie anzunehmen und zu verarbeiten, um Resilienz zu entwickeln, die bei der Bewältigung zukünftiger Krisen helfen kann.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Veranstaltung uns Schülerinnen und Schülern viele wichtige und nachdenklich stimmende Impulse mit auf den Weg gegeben hat. Insbesondere wurde uns bewusst, welche schwerwiegenden Folgen bereits eine unüberlegte Entscheidung, wie das Fahren in übermüdetem Zustand, haben kann.