Rhetorikseminar in Otzenhausen

Vom 08.09. bis 11.09.2025 hat die Jahrgangsstufe 11 an einem Rhetorikseminar in der Europäischen Akademie Otzenhausen teilgenommen. Ziel der Veranstaltung war es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie man eine Rede vorbereitet, überzeugend argumentiert und ein sicheres Auftreten hat. Neben hilfreichen Technicken standen besonders praktische Übungen und der Austausch innerhalb der Gruppe im Vordergrund.

 

Am Montag wurde die gesamte Stufe in kleinere Gruppen eingeteilt. Anschließend starteten wir mit einer kurzen Begrüßung, stellten uns in unseren Kleingruppen gegenseitig vor und sprachen über unsere Erwartungen und individuellen Ziele für die kommenden Tage. Besonders spannend fand ich den Einstieg ins Thema Demokratie: Wir überlegten, wie man ein passendes Redethema findet und was eine gute Rede eigentlich ausmacht.

Nach der Mittagspause ging es dann richtig los – wir sollten unseren ersten Pitch zur Rede vorbereiten. Dabei bekamen wir Grundlagen an die Hand, lernten Kriterien für eine gelungene Rede kennen und übten erste Sprechtechniken.

Der Fokus des zweiten Tages war hauptsächlich die weitere Vorbereitung für unsere erste richtige Informationsrede. Wir arbeiteten Schritt für Schritt an der Gestaltung und Struktur unserer Reden, um sie möglichst anschaulich und interessant zu präsentieren. Außerdem lernten wir noch eine neue Methode kennen, um einen Stichwortzettel anzulegen.

Am Nachmittag hielten wir erste Sprechversuche, gefolgt vom Halten unserer Reden, die mitgefilmt wurden, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen und anschließend Feedback geben zu können.

Am dritten Tag drehte sich alles um das Thema Argumentieren. Mit kleinen rhetorischen Übungen und Impulsen, wie man Argumente stark und klar aufbaut (beispielsweise nach dem Fünfsatz) konnten wir unsere Argumentationsfähigkeit verbessern und lernten, wie viel Einfluss Stimmhöhe und Betonung haben.

Danach bereiteten wir uns zu zweit auf unsere argumentativen Reden vor. In Form einer Stadtsitzung war unsere Aufgabe, die anderen Teams von unseren Vorschlägen zur Verbesserung der Stadt Trier zu überzeugen und die erlernten Techniken anzuwenden. Abschließend gab es wieder eine kleine Feedbackrunde mit Verbesserungsvorschlägen.

Am Abend versammelte sich dann wieder die ganze Stufe und es wurden erste Vorbereitungen für unsere Reden am FWG besprochen, wie beispielsweise die Aufgabenverteilung.

Der letzte Tag beschäftigte sich ausschließlich mit der Vorbereitung auf den Abschluss. In Kleingruppen wurde bis zum Mittagessen weiter an den jeweiligen Aufgaben gearbeitet. Anschließend gab es einen Probelauf für die Vorstellung am Freitagabend in der Mehrzweckhalle des FWG. Um 17 Uhr war schließlich die Abreise.

Insgesamt war das Seminar eine tolle Erfahrung für unsere Stufe. Wir haben nicht nur viel über Rhetorik und Reden gelernt, sondern hatten auch außerhalb des Seminars eine schöne Zeit.

(Luisa Baltes, MSS 11)

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