Italienaustausch 1.0

In diesem Schuljahr fand erneut der traditionelle Austausch mit unserer Partnerschule dem I.I.S. “G. MAZZOCCHI – UMBERTO I” ASCOLI PICENO in Ascoli Piceno/Italien statt.

Am Freitag, den 26. April 2024 war es endlich soweit und wir traten den langersehnten Besuch nach Ascoli Piceno, einer Stadt in Mittelitalien, an. Nachdem wir bereits in den frühen Morgenstunden gemeinsam mit dem Bus die Fahrt nach Luxemburg angetreten hatten, flogen wir von dort mit dem Flugzeug nach Pescara. Diese Stadt liegt etwa 90 Kilometer von Ascoli entfernt. Nach einem entspannten Flug, mit tollem Blick auf die Alpen, erreichten wir am frühen Nachmittag Pescara und fuhren dann noch etwa 90 Minuten zu unserer Partnerstadt. Unsere Austauschschüler hießen uns an ihrer Schule willkommen und direkt im Anschluss erlebten wir erste Eindrücke der Stadt und wir lernten uns gegenseitig schon etwas kennen. Am nächsten Tag war bereits Wochenende, welches die jeweiligen Austauschschüler individuell gestalteten. Viele fuhren an den Strand oder wanderten in den Bergen, denn in der Region gibt es alles an Landschaften, andere besichtigten weiter Ascoli oder Nachbarstädte. Samstags trafen sich dann alle abends, um gemeinsam in einem „Gasthaus“ (wirklicher Name des Restaurants) Pizza zu essen. Wir genossen dort die gemeinsame Zeit und natürlich die Pizzen. Am Montag stand dann wieder Schule auf dem Programm, aber auf Italienisch. Wir lernten vieles über die dortige Schule, zum Bespiel, dass jeder Schüler beim Betreten eine Karte scannen muss, um so seine Anwesenheit zu bestätigen. Nach etwas Unterricht wurden wir von ein paar Schülern erneut durch die Stadt geführt. Sie erzählten uns interessante Fakten über verschiedene Sehenswürdigkeiten und zeigten uns Dinge, die selbst wir (inzwischen Ortskundige) noch nicht kannten. Danach wurden wir noch kurz vom Bürgermeister der Stadt empfangen, denn wir waren ja Vertreter aus der Partnerstadt Trier. Nachdem dann der offizielle Teil vorbei war, ging ein Großteil mit ihren Austauschschülern zum nahegelegenen Fluss und entspannte sich etwas, denn dienstags stand ein großer Tag an: Wir fuhren einmal quer durch Italien nach Rom. Dafür mussten wir bereits in den allerfrühsten Morgenstunden aufstehen, weil eine Fahrt von Ascoli nach Rom 3 Stunden dauert und wir ja möglichst viel Zeit in Italiens Hauptstadt verbringen wollten. So erreichten wir etwa um 10 Uhr mit dem Bus den Vatikan. Von dort aus ging es dann zu Fuß durch die Stadt. Zuerst der Petersplatz und dann die Engelsburg. Leider hatten wir keine Zeit die Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Wir schauten uns verschiedene Kirchen von außen und eine Kirche von innen an: Die San Luigi dei Francesi Kirche beheimatet drei Gemälde von Caravaggio, einem bedeutenden italienischen Maler. Danach gingen wir zum Pantheon und aßen gemeinsam Eis bei einer der bekanntesten Eisdielen in Rom mit 150 Eissorten. Als nächstes schauten wir uns noch das Forum Romanum und das Kolosseum von außen an und konnten dann bei der Spanischen Treppe noch individuell etwas Rom entdecken. Nun mussten wir aber leider schon wieder zurückfahren. 

Der 1. Mai ist auch in Italien Feiertag. So hatten wir mittwochs einen weiteren Tag in der Familie, wo sich jedoch wieder viele am Fluss trafen, denn eine lauschige Stelle dort hatten die meisten besonders in ihr Herz geschlossen, sodass sie unbedingt wieder dorthin wollten. Donnerstags stand dann schon der letzte gemeinsame Tag an und wir fuhren alle zu den Höhlen von Frasassi. In diesen besonderen Tropfsteinhöhlen hatten wir eine sehr informative deutsche Führung. Besonders interessant waren die jeweiligen Namen der Tropfsteinskulpturen, die uns die Führerin alle erklärte. Danach machten wir mit dem Bus immer wieder kleine Stopps, denn im Gegensatz zu den anderen Tagen spielte an diesem Tag das Wetter ganz und gar nicht mit und es regnete ständig, sodass man sich nicht lange im Freien aufhalten konnte. Leider zu schnell war der letzte Tag dann auch schon wieder vorüber und freitags hieß es dann Abschied nehmen, denn nach ein paar weiteren Schulstunden traten wir die Heimreise an. Nach einem emotionalen Abschied ging es zurück nach Pescara und dann wieder nach Luxemburg. Nun freuen wir uns sehr auf den Rückbesuch der Italiener Anfang Oktober in Trier. In der zu kurzen Woche wurden viele neue Freundschaften geschlossen und gut Italienisch gelernt. Es war eine unvergessliche Zeit.

(Bennet Huwer, 10b)

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