500 Euro Preisgeld für Leseprojekte in der Orientierungsstufe

Mit dem Aufruf in TV vom 19.05.2022 „Gesucht: die besten Leseförderprojekte“ hat der 2007 gegründete Verein zur Leseförderung e. V. einen neuen Wettbewerb für Schulen und Kitas ausgeschrieben.

Bei seiner Suche nach den besten Leseprojekten ist er am FWG fündig geworden. Mit 500 Euro prämierte der Verein unsere Leseförderprojekte in der Orientierungsstufe.

Die Juroren überzeugt, wie unsere Sechstklässler ihr Lieblingsbuch in den Fokus stellen: Sie präsentieren ihr Lieblingsbuch in der Klasse, erstellen ein Lernplakat zum Autor und lesen ihre Lieblingsstelle im Rahmen des Vorlesewettbewerbs vor großem Publikum vor. Mit viel Kreativität und Phantasie gestalten sie ihre Leseerlebnisse in einer Bücherkiste, die die Betrachter mit auf ihre Lesereise nimmt.

Die Bücherkisten können an unserem „Tag der offen Tür“ und später in der Ausstellung „Lesen im Schuhkarton“ in der Stadtbücherei von allen bestaunt werden und verheißen viel ansteckende Leselust.

Höhepunkt des Projekts ist die feierlich gestaltete Vernissage/ Finissage der Ausstellung in der Stadtbücherei. In diesem Jahr konnten bei der Finissage zum ersten Mal Filme präsentiert werden, die bei dem begleitenden Filmprojekt in Kooperation mit der Stadtbücherei entstanden sind.

Mit unserem „Tag des Buches“ im Rahmen unserer Aktionswoche konnten wir bei den Juroren weiter punkten.

Einen ganzen Schulvormittag nehmen wir uns Zeit die kulturelle Bedeutung von Büchern in der Vergangenheit und Gegenwart zu erkunden.

Zunächst erfahren die Schülerinnen und Schüler in der Literaturverfilmung des gleichnamigen Romans Die Bücherdiebin von Markus Zusak, wie Bücher in turbulenten Zeiten mit ihrer Magie dazu beitragen können, nicht die Hoffnung zu verlieren und wie sie Hilfe zum Überleben werden können.

Anschließend besuchen die Schülerinnen und Schüler die Stadtbücherei in Trier. Dort erfahren sie vieles über die Funktion und Bedeutung einer Präsenzbibliothek und lernen ihre vielfältigen Angebote zu nutzen.

Nach einer Pause werden sie in der Schatzkammer der Stadtbibliothek in der Weberbach erwartet. Hier dürfen sie die reichhaltige Kulturgeschichte des Buches ergründen.

Die Stadtbibliothek Trier hütet bibliophile Schätze von höchstem Wert und internationalem Rang. Eine herausragende Stellung besitzen der zum Weltdokumentenerbe der UNESCO gehörende "Codex Egberti", das "Ada-Evangeliar" oder die "Trierer Apokalypse". Die kostbaren Handschriften markieren den künstlerischen Höhepunkt der ottonischen und karolingischen Epoche. Sie zählen zum kulturellen Erbe des Mittelalters.

Im Bereich der gedruckten Werke stechen die "Gutenbergbibel", das Mainzer "Catholicon" oder ein weltweit nur ein einziges Mal nachgewiesener "Fischkalender" aus der Zeit um 1493 hervor. Holztafeldrucke und Schrotschnitte spiegeln den experimentellen Charakter des frühen Buchdrucks und dokumentieren die enge Verbindung von Text und Bild.

Von großem Reiz sind die Zauber - und Segenssprüche des Mittelalters, die vielen prachtvoll illuminierten Kodizes, die Texte der mittelalterlichen Wissensliteratur oder die Originalhandschriften von Nikolaus Cusanus, Johann Wolfgang von Goethe, Karl Marx und anderen Berühmtheiten der Zeit.

Wir freuen uns über das Preisgeld und werden davon weitere Leseprojekte fördern.

Susanne Denzinger

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